Wie Sie XP-Praktiken Schritt für Schritt in Ihrem Team einführen.
Versuchen Sie nicht, alles auf einmal einzuführen. Wählen Sie eine Praktik aus, setzen Sie sie gut um und fügen Sie dann eine weitere hinzu.
Warum schrittweise Einführung funktioniert:
Der typische Startpunkt: Test-Driven Development.
TDD steht oft am Anfang, weil:
Andere gute Startpunkte:
Beginnen Sie dort, wo der Schmerz am größten ist. Wenn Bugs Sie umbringen, beginnen Sie mit TDD. Wenn Wissen in Silos steckt, beginnen Sie mit Pairing. Wenn Releases beängstigend sind, beginnen Sie mit CI.
Die beste erste Praktik ist diejenige, die Ihren größten Schmerz adressiert. Verschiedene Teams brauchen verschiedene Einstiegspunkte.
XP-Praktiken verstärken sich gegenseitig. Nachdem Sie eine eingeführt haben, fügen Sie die Praktiken hinzu, die sie unterstützen.
Wenn Sie mit TDD begonnen haben:
Wenn Sie mit Pair Programming begonnen haben:
Wenn Sie mit CI begonnen haben:
Jede Praktik macht die nächste einfacher. Die verzahnte Natur ist der Grund, warum XP als Ganzes funktioniert.
Eine gängige Einführungssequenz:
Stufe 1: Fundament
Stufe 2: Qualität
Stufe 3: Zusammenarbeit
Stufe 4: Flow
Stufe 5: Optimierung
Nicht jedes Team erreicht jede Stufe. Hören Sie auf, wenn Sie Ihre Probleme gelöst haben. Aber hören Sie nicht zu früh auf – die Stufen bauen aufeinander auf.
Ein Team beginnt mit CI. Nach einem Monat fügen sie TDD hinzu. Nach einem weiteren Monat beginnen sie, bei schwierigen Problemen zu pairen. Sechs Monate später machen sie kleine wöchentliche Releases. Jeder Schritt baut auf dem letzten auf.
Ein Manager erklärt 'Wir machen jetzt XP' und verordnet alle Praktiken auf einmal. Das Team ist überfordert. Sie gehen die Bewegungen durch, ohne Fähigkeiten. Alles fühlt sich schlechter an. 'XP funktioniert nicht.'
XP-Einführung erfordert oft, andere zu überzeugen – Manager, Teammitglieder, Kunden.
Für Manager:
Für Entwickler:
Für Kunden:
Was funktioniert:
Was nicht funktioniert:
Verfolgen Sie, ob XP funktioniert:
Qualitätsmetriken:
Auslieferungsmetriken:
Team-Gesundheitsmetriken:
Nicht messen:
Nutzen Sie Metriken zum Lernen, nicht zum Beurteilen. Wenn sich eine Metrik nicht verbessert, fragen Sie warum – bestrafen Sie nicht das Team.
Das ultimative Maß: Liefern Sie nachhaltig wertvolle Software aus? Wenn ja, funktioniert XP. Wenn nein, muss etwas angepasst werden.
Goodharts Gesetz
„Wenn ein Maß zum Ziel wird, hört es auf, ein gutes Maß zu sein." Verfolgen Sie Metriken zum Lernen, nicht um Ziele zu schaffen. Ziele werden manipuliert.