Besserwerden zur Gewohnheit machen, nicht zum Ereignis.
Kontinuierliche Verbesserung ist nicht nur Retrospektiven – es ist ein System.
Elemente eines Verbesserungssystems:
1. Wahrnehmen: Wie bemerken wir Probleme?
2. Entscheiden: Wie wählen wir aus, was wir verbessern?
3. Umsetzen: Wie setzen wir Verbesserungen um?
4. Lernen: Woher wissen wir, ob es funktioniert hat?
Nur reden, keine Taten: Tolle Retros, aber nichts ändert sich. Lösung: Verbesserungen zum Sprint Backlog hinzufügen. Umsetzung verfolgen.
Zu viele Verbesserungen: 10 Action Items, keines wird erledigt. Lösung: 1-2 pro Sprint auswählen. Fokus schlägt Breite.
Gleiche Probleme kehren zurück: Wir führen immer wieder dieselben Gespräche. Lösung: Ursachenanalyse. Das System adressieren, nicht die Symptome.
Nur kleine Änderungen: Wir optimieren, aber transformieren nie. Lösung: Gelegentlich eine größere Änderung angehen. Zeit dafür einplanen.
Verbesserungsmüdigkeit: Das Team ist es leid, sich zu „verbessern". Lösung: Ergebnisse vergangener Verbesserungen zeigen. Erfolge feiern.
Die Veränderungskurve
Verbesserungen werden oft erst schlechter, bevor sie besser werden (Lernkurve). Eine Verbesserung nicht zu schnell aufgeben. Ihr Zeit zum Wirken geben.
Verbesserungen als Experimente rahmen, nicht als dauerhafte Änderungen.
Warum Experimente funktionieren:
Gute Experimentstruktur:
Beispiel: „Für den nächsten Sprint arbeiten wir bei allen Stories im Pair. Wir verfolgen die Cycle Time und fragen das Team nach seinen Erfahrungen. In der Retro entscheiden wir, ob wir weitermachen."